Monitoring mit Android

Wusstet Ihr? Für das Monitoring-tool von PRTG gibt es auch eine passende Android App.

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Die Installation denkbar einfach. PRTG bietet von Haus aus sehr viele bereits vorkonfigurierte Sensoren.

Aldi-Tablet Lifetab P9516 im Test

Schaut man zunächst nur auf das Datenblatt, scheint sich gar nicht viel zum Vorgänger getan zu haben: 10 Zoll, Tegra 2, 32 GByte Speicher, UMTS. Also alles beim alten? Mitnichten, denn die Übernahme von Medion durch Lenovo im letzten Juli wirkt sich deutlich auf das neue Lifetab aus: Nutzte Medion früher Hardware von ODM-Herstellern, entspricht das P9516 bis auf einige minimale Design-Änderungen dem Lenovo IdeaPad K1.

Gegenüber dem Vorgänger bedeutet das ein etwas größeres Gerät, das mit 13,5 Millimeter auch minimal dicker ist. Das alleine tut der Handlichkeit noch keinen Abbruch, doch mit 766 Gramm gehört das Lifetab auch schon zu den Schwergewichten unter den Android-Tablets. Ein Teil des Gehäuses besteht aus Metall, das sorgt für Stabilität und einen zunächst hochwertigen Eindruck. Letzterer relativiert sich aber durch unsaubere Übergänge zum Kunststoff im oberen Teil des Rahmens und der Rückseite, die auf Druck zudem leicht nachgibt. Erneut auf der Front vorhanden ist ein Aufkleber mit dem Lifetab-Schriftzug. Das dieser sich leicht löst ist verschmerzbar, verbessert er doch ohnehin die Ästhetik nicht entscheidend.
Obwohl seit Android 3 keine Hardwaretasten mehr zur Steuerung der Oberfläche nötig sind, befindet sich an der Front ein Knopf, über den mehrere Funktionen realisiert sind. Per Wischbewegung über den oberen und unteren Rand der Taste werden die Android-Funktionen Zurück und Menü ausgelöst, per kurzem Druck kehrt man zum Desktop zurück. Um einen Screenshot zu erzeugen, muss die Taste länger gedrückt werden.

Das 10-Zoll-Display ist nicht besonders hell (im Schnitt 250 cd/m2) und spiegelt sehr stark. Draußen sieht man deshalb mitunter mehr von sich und der Landschaft als vom Bildschirminhalt. Immerhin liegt eine matte Displayfolie zum Selberaufkleben im Karton. Aus dem optimalen Blickwinkel betrachtet zeigt das Display einen sehr guten Kontrast (2443:1) und ordentliche Farben. Mit abnehmenden Blickwinkel verliert das Display jedoch rapide an Kontrast. Bei hellen Hintergründen wirkt das Bild streifig: Eine klare Verschlechterung gegenüber dem Vorgängermodell und deutlich entfernt von den IPS-Displays der Tablet-Oberklasse.

Ein Micro-HDMI-Anschluss, eine Klinkenbuchse für das mitgelieferte Headset und ein proprietärer Dock-Anschluss mit Lade- und USB-Funktion befinden sich am Gerät. Dank USB-Host-Modus können per Adapter daran USB-Massenspeicher- und Eingabegeräte wie Maus und Tastatur angeschlossen werden, was im Test problemlos klappte. Die Steckplätze für SIM und microSDHC sind zwar von außen zugänglich, jedoch durch Klappen verdeckt, die ähnlich wie beim iPad per (mitgelieferter) Klammer geöffnet werden müssen – eine unnötig nervige Hürde.

An der Android-Oberfläche hat Medion bis auf einige Apps und Icons wenig verändert, sie wirkt angenehm aufgeräumt Als Betriebssystem kommt noch das veraltete Android 3.2.1 zum Einsatz. Hier verpasst Medion eine Chance, mit dem aktuellen Android 4.0 aus der Masse der Honeycomb-Tablets herauszustechen, im Alltag ist aber auch Android 3 ausreichend. Für den Sommer hat der Hersteller ein kostenloses Update auf Ice Cream Sandwich angekündigt, ohne einen konkreten Termin zu nennen. Auch der Vorgänger soll noch in den Genuss der Aktualisierung kommen, wie bereits im Dezember versprochen, auch hier ist der Termin unklar.

Bis auf einige veränderte Icons hat Medion wie beim Vorgänger die originale Google-Oberfläche belassen und verzichtet auf weitergehende Anpassungen. Bei den von Medion installierten Anwendungen hat sich nicht viel getan. Weiterhin gibt es Apps für diverse Aldi-Dienste, die sonst kostenpflichtigen Documents To Go und PrinterShare sowie einige mehr oder wenige nützliche Programme, die sich bei Bedarf einfach entfernen lassen. Der ebenfalls auf der Startseite verlinkte Medion Appstore war zum Testzeitpunkt nicht erreichbar.

Mit einer Akkuladung konnten wir bei normaler Helligkeit (200 cd/m2) fast acht Stunden Videos abspielen und über WLAN surfen. Ein guter Wert, an Langläufer wie das iPad oder das Motorola Xoom kommt es aber nicht heran.

Zum Surfen, Spielen und gelegentlichem Video anschauen ist das Gerät ausreichend gerüstet. Wie bei anderen Geräten mit Android 3 und dem älteren Tegra 2 wirkt die Oberfläche nicht immer völlig flüssig, aber der Browser schnell. Bei Spielen kann es mit dem Asus Transformer Prime, das mit dem neuen Tegra 3 bestückt ist, und dem iPad 3 nicht mithalten. Für die Spiele im Google-Play-Appstore reicht die Leistung jedoch. Im Test spielte es einige mit H.264 codierte Dateien nicht ab und ruckelte minimal bei unseren HD-Videos.

Eine Stärke des Lifetab ist der Lieferumfang; das neue Tablet gibt sich hier keine Blöße. In der Packung finden sich Headset, HDMI-Adapter, USB-Adapter für den Dockanschluss, Tasche und eine SIM-Karte von Aldi Talk (E-Plus Netz) mit 10 Euro Startguthaben, mit dem nach der Freischaltung etwa eine Datenflatrate für einen Monat kaufen kann (7,99 Euro/Monat). Drei Jahre Garantie sind eine positive Ausnahme, der Standard ist ein Jahr.

Fazit
Das neue Aldi-Tablet stellt ein faires Angebot dar. UMTS und 32 GByte Speicher, zusammen mit 3 Jahre Garantie und umfangreichen Zubehör, sind für den Preis in Ordnung. Die neue Möglichkeit, USB-Geräte anzuschließen und die längeren Laufzeiten stehen dem schlechteren Display sowie dem schwereren und größeren Gehäuse gegenüber.

Quelle: Heise.de

Galaxy Nexus: Kleineres ICS-Update verfügbar

Aktuell bekommen einige Nutzer ein weiteres Update, das unter Build-Number IMM76I läuft. Die Datei ist lediglich 708 Kilobyte groß, kann also von Haus aus keine großartigen Änderungen mit sich bringen. Der genannte Fehler soll allerdings behoben werden, ebenso wie eine kleine Verzögerung des Lockscreen, sofern die Helligkeit des Displays automatisch geregelt wird.

Quelle: android-hilfe.de

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